Hilfe für eine kleine Schule in Nicaragua

Nicaragua

Hilfe für eine kleine Schule in Nicaragua

Hilfe für eine kleine Schule in Nicaragua

Nicaragua ist neben Haiti, gemessen am Pro Kopf Einkommen - das zweitärmste Land Lateinamerikas. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in dieser Region verfügt es nicht über nennenswerte Bodenschätze oder eine größere industrielle Struktur. Es besteht zwar eine Schulpflicht für Kinder, der Staat allerdings kann die Errichtung von Schulen, die die Kinder Nicaraguas flächendeckend versorgen, nicht garantieren. So bleiben vor allem Kinder aus ärmeren Stadtvierteln und Regionen unversorgt, und Schulen entstehen nur, wenn Privatpersonen und Eltern sich engagieren und eine eigene Schule errichten, deren Betrieb sie auch, zumindest in den Anfangsjahren, selbst finanzieren müssen. So geht es auch der kleinen Grundschule in einem Armenviertel von Granada/Nicaragua, mit der wir von Ourchild nunmehr seit etwa einem Jahr in Kontakt sind. Gegründet wurde die Schule von einem ehemaligen Polizisten, der inzwischen Sozialarbeiter ist, von Erwind Roque und einigen Eltern aus dem Stadtviertel, in dem die Schule errichtet wurde.

Hilfe für eine kleine Schule in Nicaragua Die Fotos von der Schule zeigen, wie einfach die Schulgebäude gebaut sind, z.T. sind sie halboffen und mit Wellblech gedeckt, nicht wenige Schulstunden müssen im Freien stattfinden.

Auch eine regelmäßige Bezahlung der Lehrer/Innen ist nicht gewährleistet. Die Mittel zum Betreiben der Schule erwirtschaften alle Beteiligten in der Schule vorwiegend durch Spenden und durch den Verkauf von Kleinspielzeug, welches die Kinder selbst herstellen und in anderen Teilen der Stadt verkaufen. Das größte Problem für den laufenden Betrieb der Schule besteht im Moment darin, dass sie in einem sehr armen Stadtviertel von Granada liegt und dass in die leicht gebauten Schulklassen regelmäßig eingebrochen wird. Es verschwinden so immer wieder nahezu alle Materialien, viele Geräte und oft sogar Teile der Schulmöbel. So kann man natürlich auf Dauer keinen Unterrichtsbetrieb gewährleisten. Die Schulleitung hat deswegen beschlossen, eine größere Spendenaktion zu starten, um die Schule nach und nach mit einer massiven Mauer einzufrieden. Hilfe für eine kleine Schule in Nicaragua Erwind Roque, der Schulleiter, hat uns einen genauen Bau-, Zeit und Finanzplan vorgelegt, wie und in welchem Zeitraum die Einfriedungsmauer errichtet werden soll. Auf der Jahreshauptversammlung von Ourchild November 2016 wurde das Projekt vorgestellt und beschlossen, der kleinen Schule finanziell zu helfen. Einige anwesende Mitglieder haben auf der Jahreshauptversammlung spontan ihre Spende zugesagt, so dass wir schon 750 Euro gesammelt haben. Die gesamte Mauer wird 1.600 Euro kosten und bedeutet für die kleine Schule endlich die Möglichkeit, für die Kinder einen einigermaßen gesicherten Unterrichtsbetrieb zu gewährleisten und sie vor dauernden Angriffen von außen zu schützen. Wir bitten alle unsere Leser und Spender um einen Beitrag, damit die kleine Schule in Granada/Nicaragua auch ihren Unterrichtsbetrieb gewährleisten kann. Auch kleine Spenden helfen uns weiter, und ein guter Anfang ist ja schon gemacht.
Interkultureller Garten - Ourchild e.V.

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